
Würde leben, Scham verstehen – Das existenzanalytische Menschenbild in der pädagogischen Praxis 11/26
Referentin: Dipl. Päd. Mag. Thomas Happ
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Die Würde des Menschen ist angeboren, unverzichtbar und unantastbar. Sie umfasst das Recht auf Leben, auf körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit sowie auf die Freiheit des Gewissens. Doch Würde ist mehr als ein abstrakter Begriff – sie will gelebt, gespürt und im alltäglichen Miteinander verwirklicht werden. Sie zeigt sich im wertschätzenden Blick, in der Haltung des Respekts und im achtsamen Umgang mit der Einzigartigkeit jedes Menschen.
Scham steht dabei in einem engen Zusammenhang mit Würde: Sie ist ein sensibles Empfinden, das uns schützt, wenn die Grenze der Person berührt oder überschritten wird. Scham zeigt an, wo unsere Würde gefährdet ist – und bewahrt so den inneren Kern des Personseins. Frankl nannte sie den „Schutzmantel der Person“.
Zentrale Fragen des Webinars:
- Was bedeutet es, dass die Würde des Menschen „unantastbar“ ist?
- Wie können wir Würde im (pädagogischen) Alltag erkennen, achten und leben?
- Welche Zeichen deuten auf eine verletzte Würde hin – und wie können wir ihr vorbeugen?
- Welche Bedeutung hat Scham als Schutzmantel der Person?
- Welche Verantwortung tragen Pädagog:innen und Fachkräfte für die Wahrung der Würde der ihnen anvertrauten Menschen?
Kosten für den Abend:
25,- Euro
15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP
Informationen zur Veranstaltung
| Beginn der Veranstaltung | 04.11.2026 19:30 |
| Ende der Veranstaltung | 04.11.2026 21:00 |
| Teilnehmer | 1 |