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logo button   FORTBILDUNGSPROGRAMM  Fortbildungsprogramm des IfEP 2026 zum Download

 

13
Apr.
2026

Mehr als Worte – Gespräche, die Beziehung schaffen (für Leitungspersonen im Bereich der EP) 4/26

13.04.2026 19:30 -21:00

Referentin: Daniela Klingler

ACHTUNG NEUER TERMIN   (war vorher 16.4.)

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Gespräche sind das Herzstück jeder Leitungsperson in elementaren Bildungseinrichtungen – ob im Team, mit Mitarbeiter:innen, mit Eltern oder im Alltag. Doch wie gelingt es, so zu sprechen, dass echte Verbindung entsteht – statt Kontrolle, Pflichtgefühl oder Missverständnis?

In diesem Seminar entdecken Sie die Kraft resonanter Gesprächsführung. Auf Grundlage der existenziellen Pädagogik, des Dialoggedankens von Martin Buber und der Resonanztheorie von Hartmut Rosa erarbeiten wir gemeinsam, was Gespräche lebendig macht: Präsenz, echtes Interesse und Sinn.

Sie lernen die „vier Grundmotivationen“ als innere Landkarte für dialogisches Führen kennen, reflektieren Ihre Haltung in kritischen Gesprächsanlässen – und üben ganz praktisch, wie Resonanz und Begegnung im Alltag Raum bekommen können.

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

14
Apr.
2026

Auf das Bewegende achten – Praktisches Arbeiten mit den vier Grundmotivationen im pädagogischen Alltag 4/26

14.04.2026 19:30 -21:00

Referentin: Sandra Haase

 

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Das von Alfried Längle entwickelte Strukturmodell der vier Grundmotivationen bildet jene existenziellen Beweggründe ab, für die der Mensch lebt. Diese vier Dimensionen des Daseins beleuchten die Frage, unter welchen Bedingungen der Mensch sein Leben voll entfalten kann. Welche Grundbedingungen müssen erfüllt sein, um ein gutes Leben in Freiheit und Verantwortung zu führen?

An diesem Themenabend erhalten Sie einen kurzen theoretischen Überblick sowie einen Einblick in die praktische Arbeit mit den vier Grundmotivationen im pädagogischen Alltag der Kinder- und Jugendhilfe. Im Mittelpunkt steht dabei die Leitfrage der Existenziellen Pädagogik: Was braucht dieses Kind jetzt von mir? Die Orientierung an den vier Grundmotivationen kann dabei helfen, gute Antworten auf diese Frage zu finden.

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

07
Mai
2026

Hinschauen, Hinspüren, Hinhören im pädagogischen Alltag – Impulse aus dem Projekt „Lernerfahrungen auf der Spur 5/26

07.05.2026 19:30 -21:00

Referentin:  Christiane Heidegger

 

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Diese Fortbildung bietet Einblicke in das Forschungsprojekt „Lernerfahrungen auf der Spur“, das seit März 2021 an Tiroler Volksschulen mit Methoden der Vignetten- und Anekdotenforschung durchgeführt wurde. Dieser Forschungsansatz eröffnet einen besonderen Blick auf Schule und Unterricht, indem er Lernen als gelebte Erfahrung und Schule als Lebens- und Erfahrungsraum begreift.

 

Vignetten und Anekdoten aus der Praxis werden unter anderem in der Lehrer:innenbildung, in der Fort- und Weiterbildung von Pädagog:innen und in der Schulentwicklung eingesetzt, um die Sensibilität für Lern- und Lebenserfahrungen von Schüler:innen zu stärken und lernseitiges Denken und Handeln zu fördern. Querverbindungen zur Existenziellen Pädagogik – insbesondere das phänomenologische Hinschauen, Hinspüren und Hinhören – vertiefen diesen Zugang. Eine Haltung der Offenheit, das bewusste Wahrnehmen konkreter Situationen jenseits von Bewertungen und (vorschnellen) Interpretationen sowie die Wertschätzung des Prozesses stehen dabei im Zentrum.

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

05
Juni
2026

In Beziehung bleiben: Mit der PEA herausfordernde Situationen verstehen und gestalten Veranstaltungsreihe 6/26 - 11/26

05.06.2026 19:00 -20:30

11In Beziehung bleiben: Mit der PEA herausfordernde Situationen verstehen und gestalten

Das existenzanalytische Prozessmodell (PEA) als Weg zu stimmigem Antworten & Handeln

 

Referentin: Raphaela Bitsche                      

 Manchmal geraten wir im Alltag – ob in der Schule, im Kollegium oder privat – in Situationen, die uns innerlich fordern: Wir fühlen uns unsicher, überfordert oder hin- und hergerissen zwischen verschiedenen Erwartungen. Die Personale Existenzanalyse (PEA) kann hier ein hilfreicher Wegbegleiter sein. Sie unterstützt uns dabei, innezuhalten, zu verstehen, was für eine Anfrage uns das Leben in dieser (herausfordernden) Situation gerade stellt und dadurch zu einer innerlich stimmigen, personalen Antwort zu finden.

In diesem Online-Angebot lernen die Teilnehmenden das existenzanalytische Prozessmodell kennen und üben es gemeinsam anhand von echten Beispielen aus ihrem Alltag. So entsteht ein Raum, in dem Denken, Fühlen und Handeln in Beziehung gebracht werden – mit dem Ziel, Klarheit, Freiheit und einen stimmigen Umgang mit sich selbst und anderen zu finden.

 

Teilnehmerzahl: max. 12 Personen

 

Termine:

Fr 05. Juni, 19.00 – 20.30 Uhr                                                          

Fr 11. September, 19.00 – 20.30 Uhr                                                

Fr 16. Oktober, 19.00 – 20.30 Uhr                                                     

Fr 13. November, 19.00 – 20.30 Uhr  

Die Abende bauen aufeinander auf. Eine Anmeldung gilt für alle Termine.

 

Kosten für alle vier Abende:

125,- Euro

60,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

17
Juni
2026

Du bist faul! Der Wert der Faulheit und der Verweigerung 6/26

17.06.2026 19:30 -21:00

Referentin:   Dipl. Päd. Mag. Thomas Happ

 

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In einer Welt, die von Rastlosigkeit, hohem Leistungsanspruch und Funktionalismus geprägt ist, taucht das Phänomen der Faulheit immer wieder auf. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist Faulheit und Verweigerung wirklich nur eine Charakterschwäche oder ein Symptom unserer Zeit? Dieses Webinar beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Faulheit und bietet einen tiefen Einblick in ihre Bedeutung und ihren Ursprung.

 

Fragen, die im Webinar behandelt werden:  

  • Wie definieren wir Faulheit in der heutigen Gesellschaft?
  • Warum ist das Phänomen der Verweigerung besonders bei Jugendlichen sichtbar?
  • Wie beeinflusst der Funktionalismus unser Verständnis von Faulheit und Verweigerung?
  • Was bedeutet es, im "Lassen" eine Meisterschaft der Existenz zu sehen?
  • Wie kann Faulheit als Schutz vor Anforderungen und als Raum für eigene Kreativität verstanden werden?
  • Warum fehlt in der Faulheit oft die Motivation für das, was wir als wertvoll und wichtig erachten?
  • Wie können wir einen konstruktiven Umgang mit Faulheit in unserem Alltag finden?

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

13
Okt.
2026

Raus aus der Psychodynamik, rein ins Verstehen & Spüren – Junge Menschen in ihrer Emotionsregulation begleiten 10/26

13.10.2026 19:30 -21:00

Referentin:    Thomas Sanin, BEd

 

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An diesem Abend tauchen wir ein in das Menschenbild der Existenziellen Pädagogik. Wir entdecken, was sich hinter dem Begriff Psychodynamik verbirgt. Mit der Methode des Anfragens, durch gemeinsames Erleben und praxisnahen Übungen suchen wir nach Möglichkeiten, wie wir junge Menschen dabei helfen können, (wieder) in Resonanz mit sich selbst, ihrem Körper, ihren Gefühlen und ihrem Gegenüber zu kommen.

Ein Abend zum Verstehen, Hinschauen, Hinhören und Hinspüren – für alle, die Kinder und Jugendliche darin begleiten möchten, ihre sozial-emotionalen Kompetenzen zu entfalten und sie auf ihrem Weg zu einem verantwortungsvollen sowie sinnerfüllten Leben unterstützen wollen.

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

27
Okt.
2026

Alles eine Frage der Mittel? - Erziehungsmaßnahmen in der Existenziellen Pädagogik 10/26

27.10.2026 19:30 -21:00

Referentin:    Sandra Haase

 

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Klassische Erziehungsmittel sind bewusst oder unbewusst auf ein Erziehungsziel ausgerichtete Maßnahmen, die das Verhalten von Kindern beeinflussen sollen. Dazu zählen beispielsweise Lob, Belohnung oder auch Strafen. 

Doch wenn solche Mittel in der Erziehung vor allem als Mittel zum Zweck eingesetzt werden – inwieweit orientiert sich das pädagogische Handeln dann noch wirklich am Kind? Und welche Antworten kann die Existenziellen Pädagogik auf diese Frage geben, gerade im Bewusstsein, dass Erziehung nicht „machbar“ ist?

 

Dieser Abend lädt dazu ein, das eigene pädagogische Selbstverständnis zu reflektieren und sich mit diesen grundlegenden Fragen auseinanderzusetzen. Anhand von praxisnahen Alltagsgeschichten aus der Arbeit mit der Existenziellen Pädagogik werden Möglichkeiten, Chancen sowie die kleinen und großen Herausforderungen des pädagogischen Handelns beleuchtet.

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

04
Nov.
2026

Würde leben, Scham verstehen – Das existenzanalytische Menschenbild in der pädagogischen Praxis 11/26

04.11.2026 19:30 -21:00

Referentin:   Dipl. Päd. Mag. Thomas Happ

 

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Die Würde des Menschen ist angeboren, unverzichtbar und unantastbar. Sie umfasst das Recht auf Leben, auf körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit sowie auf die Freiheit des Gewissens. Doch Würde ist mehr als ein abstrakter Begriff – sie will gelebt, gespürt und im alltäglichen Miteinander verwirklicht werden. Sie zeigt sich im wertschätzenden Blick, in der Haltung des Respekts und im achtsamen Umgang mit der Einzigartigkeit jedes Menschen.

 

Scham steht dabei in einem engen Zusammenhang mit Würde: Sie ist ein sensibles Empfinden, das uns schützt, wenn die Grenze der Person berührt oder überschritten wird. Scham zeigt an, wo unsere Würde gefährdet ist – und bewahrt so den inneren Kern des Personseins. Frankl nannte sie den „Schutzmantel der Person“.

 

Zentrale Fragen des Webinars:

  • Was bedeutet es, dass die Würde des Menschen „unantastbar“ ist?
  • Wie können wir Würde im (pädagogischen) Alltag erkennen, achten und leben?
  • Welche Zeichen deuten auf eine verletzte Würde hin – und wie können wir ihr vorbeugen?
  • Welche Bedeutung hat Scham als Schutzmantel der Person?
  • Welche Verantwortung tragen Pädagog:innen und Fachkräfte für die Wahrung der Würde der ihnen anvertrauten Menschen?

 

Kosten für den Abend:

25,- Euro

15,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

10
Nov.
2026

Existenzielle Pädagogik trifft Schulrecht 11/26

10.11.2026 19:30 - 24.11.2026 21:00

Referent:  HR Univ. Doz. DDDr. Markus Juranek, MSc 

 

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Teil 1:

Die Bestimmungen der Leistungsbeurteilung erscheinen den Anwenderinnen und Anwendern in allen Schularten gerne als sehr formalistisch und pädagogisch einengend. Daher soll als Einstieg in dieser Veranstaltung gemeinsam nach Interpretationen gesucht werden, die trotzdem auch bei diesem Thema den Einsatz der Grundsätze der Existenziellen Pädagogik zulässt. Weiters werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Abend eingeladen, selbst Regelungen mitzubringen, die sie in ihrem unterrichtlichen und erzieherischen Tun oder als Schulleitung in ihren Führungsaufgaben als hinderlich für die Umsetzung der Existenziellen Pädagogik erleben. Sie können dann gleich gemeinsam existenziell-pädagogisch-juristisch durchgedacht oder am 2. Abend systematisch bearbeitet werden.

 

Teil 2:

Die im ersten Teil von den Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingebrachten Rechtsfragen sollen an diesem Abend ergänzend und systematisch in die Bestimmungen des Schulrechts eingebettet nach den Überlegungen der Existenziellen Pädagogik gemeinsam durchgearbeitet werden. Auch neue, in der Zwischenzeit aufgetretene Entscheidungsfragen des Lehrers/der Lehrerin oder der Schulleitung sollen dafür Platz haben. 

 

Die beiden Abende bauen aufeinander auf. Eine Anmeldung gilt für beide Termine.

 

Termine:

Di 10. November, 19.30 – 21.00 Uhr                                                      

Di 24. November, 19.30 – 21.00 Uhr

 

Kosten für beide Abende:

35,- Euro

20,- Euro für Mitglieder GLE/IfEP

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