Geschichte des Instituts

Rückblick auf die ersten beiden Jahre...

Vor ziemlich genau zwei Jahren im Jahre 2019 entstand die Idee, einen eigenen Verein zu gründen, um die Inhalte der Existenziellen Pädagogik sichtbar zu machen und in die Breite zu tragen. Waren es zunächst vor allem Eva Maria Waibel und Thomas Happ, die diesen Gedanken aufgenommen und weitergedacht haben, konnten sie schnell auch Andreas und Doris Hausheer sowie Veronika Möltner dafür begeistern und so fanden wir uns am 15.04.2019 zu unserer ersten gemeinsamen Klausur in Dornbirn wieder. Wir schärften unsere Ideen und Ziele für den gemeinsamen Verein und rangen um einen passenden Namen. Am Ende des Tages rauchten die Köpfe, aber wir hatten den ersten Grundstein gelegt, gemeinsame Ziele formuliert und einen Namen für den Verein gefunden: Selbst.Wert.Sinn – Institut für Existenzielle Pädagogik.  Am 19.06.2019 war es dann soweit, die Errichtung des Vereins wurde offiziell bei der BH Dornbirn eingereicht und wenig später mit Eva Maria Waibel (Obfrau) und Thomas Happ (Schriftführer) als organschaftliche Vertreter genehmigt. Wir konnten nun also richtig loslegen und das taten wir auch. Über die Sommerwochen wurde eine Homepage gestaltet, Ideen für Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen gesammelt, Formalia wie Mitgliedschaft, Kooperationsmöglichkeiten, Newsletter, Zielgruppen, und vieles mehr vorbereitet. Bei einer zweitägigen Klausurtagung, diesmal in Tirol, entwickelten wir ein Vereinsprogramm für die kommenden beiden Jahre und einen Entwurf für unseren ersten Flyer, wir verteilten die Aufgaben auf die Vorstandsmitglieder und vereinbarten, im Jahr 2020 voll durchzustarten.  Unser erstes Vereinsjahr war geprägt von anregenden Gesprächen und Diskussionen, großen Visionen und viel Leidenschaft für die Sache. 

Mit unserer Klausurtagung im Februar 2020 in Berlin (einen Tag vor unserem Austausch mit dem Elisabethstift Berlin), starteten wir in ein bewegtes und für uns alle unerwartetes Vereinsjahr 2020. Christoph Wund erweitert seither in der Funktion als Kassier unser Vorstandsteam. Karoline Graswander-Hainz, die im Herbst 2019 das Vorstandsteam erweitert hatte, zog sich etwa zur gleichen Zeit aus privaten Gründen aus der Vorstandtätigkeit zurück und wurde zu unserem ersten offiziellen Vereinsmitglied. Jetzt ging es also irgendwie richtig los, wir waren nicht mehr nur eine Gruppe, die gemeinsam Ideen sammelte, wir hatten nun auch die Verantwortung für ein Mitglied und es sollten bald mehr werden. Von unserer Bildungsreise nach Berlin reisten wir motiviert zurück nach Tirol, Vorarlberg und die Schweiz mit einem neuen Logo im Gepäck, neuen Ideen und einigen bevorstehenden Veranstaltungen, auf die wir uns sehr freuten. Die ersten vereinzelten Berichte über Corona-Infizierte in Deutschland und Südtirol kümmerten uns nicht sehr, Corona schien noch immer weit weg zu sein und das Ausmaß, das die Corona-Situation in unser aller Leben noch einnehmen würde, hätten wir zu diesem Zeitpunkt nie für möglich gehalten. Und doch holte uns die Situation sehr schnell ein und auch wir mussten unsere Angebote absagen, verschieben oder in den digitalen Raum verlegen. Corona hatte uns etwas ausgebremst, uns aber gleichzeitig auch Zeit geschenkt, den Verein auf sichere Beine zu stellen. Untätig waren wir im Jahr 2020 nicht, ganz im Gegenteil. Wir bereiteten die Buchpräsentation für das Herausgeberbuch „Wertschätzung wirkt Wunder – Perspektiven Existenzieller Pädagogik vor“ und konnten diese im kleinen Rahmen in der Stadtbibliothek Dornbirn im Oktober 2020 durchführen. Wir haben an einer Broschüre für Eltern gearbeitet, die derzeit von einer Illustratorin finalisiert wird und bald in Druck gehen wird. Unsere Mitgliederverwaltung wurde überarbeitet und wird nun von einer professionellen Software unterstützt, um uns die Arbeit zu erleichtern und um für die Zukunft gerüstet zu sein, wenn der Verein weiterwächst, was wir sehr hoffen.  

In der Rückschau auf das vergangene Jahr haben wir gemerkt, dass wir trotz vieler Verschiebungen und coronabedingter Unwidrigkeiten eine Vielzahl an Angeboten in Selbstorganisation oder gemeinsam mit Kooperationspartnern durchführen konnten So fanden zwei Elternreihen mit dem Bildungshaus Batschuns (jeweils ein Vortrag November und drei Workshops an einem Freitag im Jänner, Februar und März 2020 und 2021) statt, Schulinterne Fortbildungen mit den Schulen Rehetobel und Wald starteten und werden fortgeführt. Im Februar 2020 konnten wir noch eine spannende Bildungsreise nach Berlin ins Elisabethstift (23.-26. Februar 2020) durchführen und auch die Starnberger Supervisionsrunde konnte im Februar und Juli 2020 begleitet werden. Die Entwicklungsbegleitung im SOS-Kinderdorf wurde ebenfalls weitergeführt mit Tagesseminaren für die Mitarbeiter*innen (April und Oktober 2020) und der kontinuierlichen Begleitung von Teamtagen und Teamsupervisionen. Rechtzeitig vor dem zweiten Lockdown in Österreich startete Ende September der Lehrgang „Personale Schulentwicklung in Kooperation mit der PH Vorarlberg und der Weitblickgesellschaft. Starten konnten wir noch in Präsenz, mussten aber inzwischen bis auf weiteres auf ein Online-Format umstellen. Auch in Basel konnte im September 2020 am Ausbildungsinstitut perspectiva das Seminar “Pädalogos – Aspekte einer Existenziellen Pädagogik” beginnen. Das Seminar wird nun im März mit einer letzten Online-Weiterbildungseinheit abschließen.  Ebenfalls in Kooperation mit der PH Vorarlberg startete Anfang Oktober die Modulreihe „Existenzielle Pädagogik“. Auch hier konnten sich die Teilnehmenden über einen Start im Präsenzmodus freuen.  

Besonders gefreut haben wir uns über das gewachsene Interesse an einer Mitgliedschaft. Mit Stand heute haben wir 24 Mitglieder. Unsere Verantwortung für die Gestaltung des Vereinslebens ist damit gewachsen und mit einem virtuellen Kamingespräch am 04.02.2021 sind wir unserem Wunsch nach einer Veranstaltung zur Eröffnung des Instituts für Existenzielle Pädagogik nun auf etwas andere Art als ursprünglich geplant endlich nachgekommen. Das Kennenlernen und gemeinsame Weiterentwickeln von Ideen standen dabei im Vordergrund und wir haben uns sehr über die rege Teilnahme und den Austausch gefreut. Die Idee, in regelmäßigen Abständen Online-Themenabende zu gestalten, wurde dabei geboren und die ersten beiden Termine und Themen wurden auch bereits festgelegt (Umsetzung der EP im Unterricht am 17. März 2021, 20:00 Uhr und Elternarbeit aus der Sicht der EP am 09. Juni 2021), weitere werden folgen. Aus diesem Austausch mit euch sind weitere Ideen, wie wir unser Vereinsleben aktiv gestalten können, entstanden. Wir freuen uns auf alles, was entstehen wird und auf ein weiteres anregendes und erfüllendes Vereinsjahr 2021, in dem wir hoffentlich wieder öfter in Präsenz zusammenkommen dürfen, weiterhin mit so viel Freude und Zustimmung für das IfEP im Einsatz sein werden und auf viele Begegnungen mit euch. 

Veronika Möltner (stellvertretend für den Vorstand) im März 2021

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