Neuigkeiten aus dem Institut

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Rückblick: BUCHPRÄSENTATION Wertschätzung wirkt Wunder - Montag, 5.10.2020, 19:00 Uhr Dornbirn

Ein neues Buch muss auch in herausfordernden Zeiten gefeiert werden. Wir wollten unser Kind zeigen, dem wir in die Welt verholfen haben. Am 5. Oktober 2020 fand daher in der Stadtbibliothek Dornbirn die Buchpräsentation „Wertschätzung wirkt Wunder. Perspektiven Existenzieller Pädagogik“ statt.

Die Leiterin der Stadtbibliothek Ulrike Unterthurner begrüßte als Gastgeberin die interessierten Zuhörenden. Verena Brunner-Loss von der Buchhandlung Brunner unterstützte uns mit dem Buchverkauf.

Nach einführenden Worten der Hausherrin stellte die Herausgeberin Eva Maria Waibel das neue Buch gemeinsam mit denjenigen Autor*innen vor, die für diesen Anlass nach Dornbirn kommen konnten. Es waren dies die beiden Schweizer Benjamin Zurrón und Andreas Hausheer, die Gäste aus Tirol Veronika Möltner und Thomas Happ sowie der Vorarlberger Daniel Scheyer.

Benjamin Zurrón verwies als Grundschullehrer eindrücklich auf die Möglichkeiten, die sich einzelnen Lehrpersonen sowie einzelnen pädagogischen Fachkräften eröffnen, wenn sie mit der Existenziellen Pädagogik arbeiten. Andreas Hausheer unterstrich neben seinen eindrucksvollen Praxiserfahrungen mit der Existenziellen Pädagogik die Bedeutung der Wertschätzung, die ein „Sehen des Anderen“ umfasst.

Veronika Möltner erläuterte die wesentlichen Punkte ihrer beiden Artikel zur Unterrichts- und Schulentwicklung sowie zum Umgang mit herausfordernden pädagogischen Situationen. Thomas Happ wiederum fasste die wesentlichen Säulen der Existenziellen Pädagogik zusammen. Daniel Scheyer verdeutlichte den Zusammenhang zwischen Gesundheitsförderung und Existenzieller Pädagogik. Er hat als Mitautor von „Gemeinsam stark werden“ auch Unterrichtsmaterialien für die Volksschule auf der Basis der Existenziellen Pädagogik verfasst.

Mit dem sehr interessierten Publikum wurde über die ermutigenden und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten einer solchen Pädagogik für das ganze Leben diskutiert. Bei dieser bildet Wertschätzung eine zentrale Säule: Ein kleiner Aufwand mit großer Wirkung.

Insgesamt finden sich in diesem Buch 29 Aufsätze von über 30 Autor*innen aus ganz Österreich, der Schweiz und Deutschland. Die Beiträge geben einen Überblick zu den Sichtweisen und Praxiserfahrungen und stellen Forschungsprojekte zur Existenziellen Pädagogik vor. Im Buch werden viele Handlungsfelder der Existenziellen Pädagogik wie Erziehung, Unterricht, menschliche Entwicklung, Erwachsenenbildung, Schul- und Unterrichtsentwicklung beleuchtet.

Corona bedingt musste die Zahl der Besucher*innen beschränkt werden. Für die vielen Personen auf der Warteliste, die nicht mehr zugelassen werden konnten, wird im Laufe des Novembers noch eine zweite Veranstaltung organisiert.

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Neuerscheinung: Wertschätzung wirkt Wunder. Perspektiven Existenzieller Pädagogik

Dieses Herausgeberbuch enthält 26 Beiträge von 30 Autor*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Existenziellen Pädagogik. Sie zeigen verschiedenste Aspekte und unterschiedlichste Handlungsfelder der Existenziellen Pädagogik auf. Diese reichen von praktischen Erfahrungsberichten über grundsätzliche Überlegungen, wissenschaftliche Untersuchungen, Schul- und Organisationsentwicklung bis hin zu praktischen Lebensfragen. Sie vermitteln einen Eindruck von den breit gefächerten, ermutigenden Anwendungsmöglichkeiten einer Pädagogik für das ganze Leben. Zudem finden Sie ein umfangreiches Glossar und ein Interview mit Eva Maria Waibel zur Entstehung der Existenziellen Pädagogik.
Das Buch ist über das Institut erhältlich bzw. direkt beim Verlag.

Leseprobe

Vorbestellung

Hochschullehrgang Personale Schulentwicklung

Dieser Hochschullehrgang findet an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg (3 Semester, 12 ECTS-Punkte, Start: Jahresbeginn 2021) statt.

In diesem Lehrgang lernen Führungskräfte, Schul- und Unterrichtsentwicklung an ihrer Schule auf existenzieller Basis umzusetzen. Existenzanalyse und Existenzielle Pädagogik rücken den Menschen und seinen Zugang zu einem Leben mit innerer Zustimmung in den Mittelpunkt. Sie beschäftigen sich mit den zentralen Lebensthemen des Menschen und fördern damit seine Auseinandersetzung mit der Welt, mit dem eigenen Leben, mit sich selbst und der eigenen Zukunft. Auf diese Weise tragen sie zu umfassender psychosozialer Gesundheit und Burnout-Prophylaxe bei. Schulleitungen und Lehrpersonen wird es durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen leichter fallen, in ihrem beruflichen und privaten Leben mit sich und mit herausfordernden Situationen besser umzugehen. Die Vision einer „existenziell“ geleiteten Schule führt zu einer Kulturveränderung: Zu einer sich gegenseitig stärkenden Gemeinschaft, zu sinnstiftendem Lernen und zu authentischem Unterrichten.

Seminarreihe zur Existenziellen Pädagogik

Diese Seminarreihe findet an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg (3 Semester; derzeit geplanter Start: September 2020) statt.

Diese Modulreihe ist eine Einführung in die Existenzielle Pädagogik. Ziel der Existenziellen Pädagogik ist es, die Selbstgestaltungskräfte und den Willen zum Sinn von Kindern und Jugendlichen zu entfalten. Zudem stärkt sie uns alle in unserem Grundvertrauen in die Welt, in unserem Gefühl für den Wert unseres Lebens und in unserem Selbstwert. Sie unterstützt uns darin, ein sinnvolles Leben mit innerer Zustimmung zu führen.

Die Absolvent*innen …
… kennen die spezifischen Ansatzpunkte der Existenziellen Pädagogik;
… wissen, wie sie Kinder erreichen und führen können, insbesondere in herausfordernden Situationen;
… können selbst besser und gelassener den herausfordernden Erziehungsalltag bewältigen.

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